Pfarrkirche St. Sigmund

Unsere Kirche im Winter

Die Pfarrkirche St. Sigmund im Sellrain ist dem Heiligen Sigmund von Burgund geweiht. 

Um 1130 stand hier im sogenannten "Wilteiner Gebirg" eine alte Holzkapelle zu "Maria, der in den Himmel aufgenommenen" und zu "Ehren der Hl. Fabian und Sebastian" (Viehpatrone) - sie ist heute die Seitenkapelle rechts rückwärts.
1140 wurde das damalige zur Gemeinde und Pfarre Wilten gehörige Gebiet von Bischof Reginbert (Brixen, Südtirol) dem Stift Wilten übergeben.
Um 1350 wird die alte Holzkapelle in Stein errichtet und geweiht (Apostel-Zeichen).

Um 1490 Bau der Kirche (heute Kirchenschiff), Hochaltar (gotisch, jetzt im Stift Wilten) im Westen (heute Eingang) und Eingang im Osten (heute vorderste Bänke) durch Erzherzog Sigismund von Tirol (das "Obertal" bis Kühtai war dessen Jagdgebiet, Umbenennung von "Obertal" nach seinem Namenspatron in "St. Sigmund"). Einst hatte die Kirche eine Flach-Decke (1932 Aufdeckung gotischer Fresken - Seitenwände), noch vor 1779 Einbau der heutigen Kirchendecke (Deckengemälde).
1789 Anbau des heutigen Altarraumes (Hochaltar aus der Pfarrkirche Ampaß).
1963 Bloßlegung der gotischen Fresken (um 1500) in der Ur-Kapelle (rechts).

1980 bis 1984 große Restaurierung innen und 1990 bis 1992 außen.

Bis 1730 vom Mutter-Stift Wilten (Innsbruck), dann bis 1839 von Gries aus seelsorglich betreut (Wohnstube für den Priester im "Mesner-Haus").
Ab 1839 wohnt der Seelsorger im Pfarrhof zu St. Sigmund, 1846 selbständige Kuratie, seit 1891 selbständige Pfarre. Aus Priestermangel im Stift Wilten wird St. Sigmund ab 1984 bis Ende August 2007 zusammen mit Gries von einem "Wiltener" Priester mit Wohnung in Gries betreut. Vom 1. September 2007 bis 30. September 2011 hat Pfarrer Lukas Hammerle aus Sellrain alle 3 Sellraintaler Pfarren übernommen und seit 1. Oktober 2011 ist Pfarrer Sebastian Huber für alle Talgemeinden zuständig. Er ist im Pfarramt Gries, Gries 32, 6182 Gries im Sellrain, Telefon +43 5236 20740 erreichbar.